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OMNISECURE - so aktuell wie nie

Ein Vierteljahrhundert OMNISECURE – der Kongress für smarte Identitätslösungen feiert am 23. und 24. Januar 2018 Geburtstag.
Zum 25. Mal treffen sich rund 350 Teilnehmer unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern und diskutieren topaktuelle Themen der Branche, etwa Payment, Blockchain, elektronische Identitäten, Blockchain, Cyber Security, Smart Cities, eIDAS und eGovernment.

Bereits am Vorabend (22.01.) treffen sich die Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung zum ersten Networking i25hours Hotel Bikini. Der Vorabend ist geprägt von innovativen Ideen, die eine Auswahl von StartUps in kurzen Pitches vorstellen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Schirmherrschaft für den Vorabend-Event übernommen.

Namhafte Referenten
Always on – and always transparent: DenAuftakt macht am 23. Januar Peter Schaar (Vorsitzender Europäische Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz EAID). In einer Podiumsdiskussion tauscht sich Moderator Stephan Klein (Governikus GmbH) unter anderem mit Franz Reinhard Habbel (Deutscher Städte – und Gemeindebund) zum Onlinezugangsverbesserungsgesetz (OZG) aus. Gerhard Schabhüser (BSI) diskutiert mit Industrievertretern über Quantencomputer, Udo Helmbrecht (ENISA) streitet mit Bernd Kowalski (BSI) und Industrievertretern über Cyber Security Act und Certification Framework. Susanne Dehmel (Bitkom) bereitet die Zuhörer auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vor, Hans-Gert Penzel (ibi research) greift die Zahlungsdiensterichtlinie PSD 2 auf.

Erforschen Sie jetzt online das neue dichte Programm und profitieren Sie von unserem günstigen Paket Teilnahme + Hotel.
Für Wissenschaft und Behörden sind Sonderkonditionen eingerichtet.

Die Eckdaten
350 Teilnehmer | 100 hochkarätige Referenten | 22 große Foren 
12 Tutorials & Workshops | Diskussion & Networking an 2 langen Abenden

Die Gesellschafter der gematik haben am 1. Juni 2017 die Freigabe für den Online-Produktivbetrieb erteilt. Das ist das Signal für die Industrie, ihre Geräte für das europaweit größte Telematikprojekt auf Grundlage der bereitgestellten Kriterien zu finalisieren.


„Wir sind glücklich über diesen Meilenstein, der die Basis für den bundesweiten Rollout der Telematikinfrastruktur ist. Auf diesen Tag haben wir – gemeinsam mit allen Gesellschaftern und in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik – hingearbeitet. Jetzt ist die Industrie am Zuge, ihre Produkte zur Zulassung einzureichen. Wir von der gematik stehen bereit“, so Alexander Beyer, Geschäftsführer der gematik.

Die mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte betraute gematik hat die Architektur der Telematikinfrastruktur sowie Sicherheits- und Betriebskonzepte festgelegt, sämtliche Spezifikationen definiert und die notwendigen Zulassungsverfahren für die zentral und dezentral betriebenen Produkte und Dienste etabliert. Basierend darauf entwickelt die Industrie Produkte wie den Konnektor und das E-Health-Kartenterminal, die die sichere Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte gewährleisten. Bevor die Geräte eingesetzt werden dürfen, müssen diese vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert und anschließend von der gematik zugelassen werden. Voraussichtlich ab Herbst 2017 werden die ersten zugelassenen Produkte auf dem Markt verfügbar sein.

Die Einführung der Telematikinfrastruktur beginnt mit der Umsetzung des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) inklusive eines sicheren Internetservices (SIS) sowie bereits bestehender Onlineanwendungen. Die Erfahrungen aus der Erprobung werden dabei einfließen. Beim VSDM werden die Versichertenstammdaten online überprüft und – wenn nötig – aktualisiert. Eine Eingabe per Hand ist nicht mehr nötig. Im zweiten Schritt kommen die Qualifizierte Elektronische Signatur, mit der Ärzte Dokumente rechtssicher unterzeichnen können, und die gesicherte elektronische Kommunikation zwischen den Leistungserbringern hinzu.

gematik.de

GEDICHT

La Rivière de notre enfance

Michel Sardou

Ich erinnere mich an einen Baum
Ich erinnere mich an den Wind
An diese vagen Gerüchte
Am Ende des Ozean
Ich erinnere mich an eine Stadt
Ich erinnere mich an eine Stimme
An diese Weihnachten die funkeln
Im Schnee und der Kälte

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Peter Schaar: Vernetzung ohne Verantwortung führt zu einer Dystopie

Peter Schaar, Vorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID) und Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit a.D. wird das Programm der OMNISECURE 2018 mit einer Key Note am 23. Januar eröffnen.
Iris Köpke sprach zuvor mit ihm über seinen Vortragstitel "Always on – and always transparent":

Herr Schaar, Sie plädieren dafür, dass Hersteller von IT und Nutzer mehr Verantwortung bei IT-Sicherheit und Datenschutz übernehmen müssen. Warum?

Peter Schaar: Überall, wo wir uns in vernetzten Umgebungen bewegen, ziehen wir – bewusst oder unbewusst – Datenschatten hinter uns her. Werden die dabei entstehenden Meta-Daten, gegebenenfalls angereichert durch Inhaltsdaten, zusammengeführt, können sie ein sehr aussagekräftiges Persönlichkeitsprofil ergeben. Damit ist man für Andere ungewollt einschätzbar und vielleicht auch berechenbar. Um dies zu vermeiden, müssen Hersteller IT-Sicherheits- und Datenschutzaspekte stärker in ihren Produkten berücksichtigen. Sie müssen Strategien entwickeln, wie sich diese Risiken beherrschen lassen. Bei Verstößen müssen sie in Haftung genommen werden können. Und Nutzer brauchen viel mehr Awareness, welche Datenschatten sie erzeugen und wie sie diese reduzieren können.

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